ÜBER UNS Unsere Aufgabe in der frauen_oase ist es, süchtige Frauen zu beraten und Gesundheitsförderung für sie zu leisten. In der frauen_oase erhalten sie Informationen, Beratung und medizinische Unterstützung.
Mit unserer direkten Hilfe und Beratung wirken wir der sozialen und gesundheitlichen Verwahrlosung der Frauen entgegen und verhelfen ihnen so zu einem Leben mit mehr Menschenwürde. Wir unterstützen die Frauen auch dort, wo sie selbst Schritte tun wollen: bei der Wohnungssuche, beim Ausstieg aus der Sucht, beim Nachdenken über Alternativen und Möglichkeiten.
Die Frauen sind bei uns willkommen. Wir akzeptieren sie so, wie sie sind. Sie können uns vertrauen. In der frauen_oase finden die Frauen für kurze Zeit Zuflucht, um sich vor der gesundheitlichen und sozialen Gefährdung auf der Gasse zu schützen. Wir stärken sie, damit sie sich gegenüber Freiern und gewalttätigen Lebenspartner zu ihrem eigenen Schutz – und auch zum Schutz Dritter – durchsetzen können.
Frauen, die illegale Drogen konsumieren, benötigen viel Geld. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dieses zu beschaffen. Das harte und aggressive Dealen fällt manchen schwer. Gerade Frauen finanzieren deshalb ihre Sucht oft durch Prostitution. Für sie entsteht so eine doppelte Abhängigkeit – von den Drogen und von den Freiern. Manche Freier nutzen diese Notlage aus. Sie wenden Gewalt an, drücken die Preise oder verlangen Sex ohne Gummi.
Dies bringt die Frauen des Drogenstrichs in konkrete körperliche Gefahr. Sie werden verletzt oder können sich mit HIV, Hepatitis und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten anstecken. In der Folge sind auch weitere Freier und deren Partnerinnen einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt.
Süchtige Frauen haben ein schwieriges Verhältnis zu ihrem Körper. Aufgrund ihrer Situation setzen sie sich nicht – oder zu wenig – mit ihrem Risikoverhalten, mit Krankheiten und deren Anzeichen und mit Präventionsmöglichkeiten auseinander.